Kurzbeschreibung

Möchtest du sehen, wie seitenweise unpolierte Dialogsuppe derart auf 93 Minuten gepresst wird, dass man sich wundert, dass keiner der Schauspieler blau anläuft? Nein? Tja, Pech. Das ist, was du kriegst.

In ihrem Film "Miller's Girl" erforscht Jade Halley Bartlett (Drehbuch & Regie) spannende und vielschichtige Themen wie Literatur, und in seinen Lehrer verknallt zu sein. Lose aneinandergereihte "Szenen", allesamt First-Draft-Material, in der sich papierdünne Karikaturen eine prätentiöse Zeile nach der anderen an den Schädel predigen, untergraben von Charaktermotivationen, die vielleicht auf dem Mond Sinn ergeben, und an Schauplätzen, die vorher von der Theater AG geklaut wurden.

Ab Minute 10 wünscht man sich, dass die beiden einfach zusammenkommen, damit das alles ein Ende nimmt. Ab Minute 20 fragt man sich, wann der Film endlich eine Handlung bekommt. Und spätestens nach Minute 30 möchte man im Kinosaal den Feueralarm auslösen. Ein positiver Punkt ist die Cinematographie – wobei die insofern weh tut, als dass sie sehr deutlich macht, dass in dieses Katastrophenprojekt tatsächlich Geld und Arbeit geflossen sind.

Genres

Filmzitate

Beatrice June Harker: Was it her sycophancy that got you hard? Or was it the smell of teen spirit?

Cairo Sweet: Heartbreak is a slow motion car crash set to Mozart.

Cairo Sweet: They tell us not to look into the sun... 'the fuck do they know.

Winnie: Older men have been harvesting virginity since the dawn of time.

Trivia